Donnerstag, 4. September 2014

(24) 4 Zi, Kü, Bad, Balkon 1. Etage in Heusweiler - Eiweiler in Saarland - Heusweiler | eBay Kleinanzeigen

(24) 4 Zi, Kü, Bad, Balkon 1. Etage in Heusweiler - Eiweiler in Saarland - Heusweiler | eBay Kleinanzeigen Hier
mal eine Info zum Aufruf Flüchtlinge in private Wohnungen aufzunehmen.
Ich las davon im Wochenblättchen von Linus Wittich. Daraufhin habe ich
mich mit der Gemeinde in Verbindung gesetzt um nähere Informationen über
diesen Aufruf zu erhalten. Der richtige Ansprechpartner war auch gleich
gefunden. Was mir da mitgeteilt wurde, hat mir allerdings missfallen,
denn es läuft ab wie folgt: Die zuständigen Sachbearbeiter vereinbaren
einen Besichtigungstermin des Wohnraums der zur Verfügung gestellt wird.
Danach wird entschieden ob die dafür veranschlagten Kosten akzeptabel
sind. Im Falle, dass es so ist, richtet der Regionalverband die Wohnung
ein. Alles gut und schön. Doch jetzt kommt der problematische Teil. Man
erfährt als Vermieter NICHT im Vorfeld an wen die Wohnung vermietet
wird, soll aber mit denjenigen den Mietvertrag abschließen, also nicht
mit dem Regionalverband oder dem Land. WICHTIG. Es kann also passieren,
dass wenn man an fünf Leute vermietet, fünf nicht zusammengehörende
Leute die Wohnung beziehen, statt wie gewünscht eine Familie. Es wird
auch nicht berücksichtigt welcher Kulturkreis das ist. Also wenn ihr
eine christlich verfolgte Familie aus Syrien beispielsweise aufnehmen
wollt, kann und wird euch der Regionalverband unter Umständen fünf
kräftige muslimische Männer aus Eritrea in die Bude setzen - viel Spass
damit wünschen und euch eurem Schicksal überlassen. Weit hergeholt?
Leider nein, denn gestern abend sprach ich mit Leuten, die auf diesen
Aufruf bereits reingefallen waren. Sie berichteten ihre Erfahrungen wie
folgt: In einer Wohnung landeten zwei junge Männer. Die Wohnung war
innerhalb kürzester Zeit verwüstet. Die Jungs beschwerten sich, dass sie
nicht genug warmes Wasser hätten. Nach Beobachtung durch Anwohner vor
Ort stellte sich dann heraus, dass das halbe Lager Lebach dort duschte.
Stromkosten blieben offen und ne Menge Gerümpel, Dreck und Unrat nachdem
die Mieter ausgezogen waren. Ein Deutschkurs wurde nicht in Anspruch
genommen. 2. Fall Wohnung wurde vermietet, Miete mehrere Monate nicht
bezahlt, alles verwüstet und letztendlich blieb nur noch die Polizei zu
rufen um dem Desaster ein Ende zu bereiten. WICHTIG: Die Flüchtlinge
sollen keineswegs in Deutschland integriert werden. Die Lager in Lebach
und Völklingen sind voll von Flüchtlingen die hier auf ihre Abschiebung
warten, weil sie keine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung und somit auch
keine Arbeitserlaubnis vom Staat erhalten. Die für die die Lager jetzt
auf Kosten und zum Leid der Bürger/innen geräumt werden sollen, sind
ebenfalls Flüchtlinge, die wieder abgeschoben werden, wenn die
politische Situation deeskaliert ist in ihren Herkunftsländern. Dass das
Jahrzehnte dauern kann, ist bekannt. Unsere Auslandspolitik ist meines
Erachtens komplett gescheitert. Integration findet nicht statt. Der
kleine Bürger soll den Buckel krumm machen dafür. Ich bedaure zutiefst,
dass den Menschen in den Lagern nicht geholfen wird. Aber ohne
Rückdeckung durch den Staat mit Sozialarbeitern, Schulungen und
adäquaten Arbeitsmöglichkeiten für die Flüchtlinge bin ich nicht bereit
mir die Nerven und den Geldbeutel kaputt machen zu lassen. Darüber
sollte die SZ mal berichten und realitätsnah, nicht verdeckend,
vertuschend und in die Irre führend. Wir zahlen Steuern. Wir haben ein
Recht auf die Wahrheit - ganz besonders wenn sie so grausam ist, dass
alle Beteiligten darunter zu leiden haben.

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